|
Quelle: |
Bundesfinanzhof |
| Art des Dokuments: | Urteil |
| Datum: | 16.09.2015 |
| Aktenzeichen: | IX R 37/14 |
|
Vorinstanz: |
|
| Art des Dokuments: | Urteil |
| Datum: | 04.06.2014 |
| Aktenzeichen: | 1 K 1333/12 |
|
Schlagzeile: |
|
Schlagworte: |
Berichtigung, Fehler, Korrektur, Offenbare Unrichtigkeit, Übernahme, Verfahrensrecht
|
Wichtig für: |
Alle Steuerzahler, Steuerberater
|
Kurzkommentar2: |
1. Fehler bei der Auslegung oder (Nicht )Anwendung einer Rechtsnorm schließen die Annahme einer offenbaren Unrichtigkeit und damit die Anwendung des § 129 AO aus.
2. § 129 AO ermöglicht auch dann nicht die Berichtigung "vermeintlicher" mechanischer Fehler des Steuerpflichtigen, welche tatsächlich auf der unzutreffenden Anwendung einer Rechtsnorm beruhen, wenn sie aus der Sicht der den Fehler übernehmenden Finanzbehörde als offenbare Unrichtigkeiten erscheinen mögen.
AO § 129

